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Schülerinnen der HLW Leoben

Suchtverhalten als Folge von Kindheitstraumata

Im Zuge unserer Diplomarbeit, unter dem Thema „Suchtverhalten als Folge von Kindheitstraumata“, haben wir uns als praktischen Teil für eine eigene Website entschieden. Diese soll zur Aufklärung dieses wichtigen Themas verhelfen und als Anlaufstelle für betroffene Personen dienen.

mehr mitgefühl, weniger urteil!
Zahlen & Fakten

Ein Blick auf die Realität in Zahlen

Trauma trifft Statistik - Österreich

Ein Blick auf aktuelle Studien und Statistiken zeigt, wie eng Kindheitstraumata und Suchtverhalten miteinander verbunden sein können. 

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Laut einer Studie berichten 43.7% der Personen mit Suchtproblemen von mind. einem Kindheitstrauma.
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Rauchen ist die meist verbreitete Suchtform. Tabakrauchen ist für 16% aller Todesfälle verantwortlich.

Was nehmen wir aus dieser Arbeit mit?

Durch die Arbeit an unserer Diplomarbeit haben wir gelernt, wie eng Kindheitserfahrungen und späteres Suchtverhalten miteinander verbunden sein können. Besonders mitgenommen haben wir, dass hinter einer Sucht oft persönliche Geschichten und belastende Erlebnisse stehen, die von außen nicht sofort sichtbar sind. Dadurch hat sich unser Blick auf Betroffene geändert und wir haben gelernt, weniger zu urteilen und mehr Verständnis zu zeigen. Außerdem wurde uns bewusst wie wichtig ein stabiles Umfeld und Unterstützung in der Kindheit sind. Die Beschäftigung mit dem Thema hat uns auch gezeigt, wie bedeutend Aufklärung ist. Insgesamt nehmen wir aus dieser Arbeit mehr Sensibilität und Empathie im Umgang mit diesem Thema mit. 

Vivian Veit & Lena Eyring
Schüler der HLW Leoben
März 13, 2026
Q&A

Häufig gestellte Fragen

Im Rahmen unserer Diplomarbeit beschäftigen wir uns mit dem Thema Suchtverhalten als mögliche Folge von Kindheitstraumata. Dabei gehen wir der Frage nach, inwiefern belastende Erfahrungen in der frühen Kindheit das spätere Leben beeinflussen und das Risiko für eine Suchterkrankung erhöhen können. Während unserer Recherche wurde uns besonders deutlich, dass Sucht oft nicht isoliert entsteht, sondern häufig mit unverarbeiteten traumatischen Erlebnissen zusammenhängt. Viele Betroffene nutzen Suchtmittel oder bestimmte Verhaltensweisen als Bewältigungsstrategie, um innere Belastungen zu regulieren oder schmerzhafte Erinnerungen zu verdrängen.

Wir haben uns bewusst für dieses Thema entschieden, weil es uns tief berührt und persönlich interessiert. In Gesprächen, Recherchen und eigenen Erfahrungen wurde uns klar: Hinter Sucht steckt oft mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Viele Menschen kämpfen mit unsichtbaren Wunden aus ihrer Kindheit – Wunden, die das ganze Leben prägen können. Uns bewegt die Frage: Warum wird das Leiden so häufig missverstanden? Warum fällt es so schwer, Hilfe anzunehmen oder über die eigenen Erfahrungen zu sprechen? Wir wollen ein Licht auf diese Zusammenhänge werfen, damit Betroffene sich verstanden fühlen und ihr Umfeld ein Stück weit besser nachvollziehen kann, warum Sucht keine Schwäche, sondern oft ein Hilferuf ist. Dieses Thema ist uns wichtig, weil es menschliche Geschichten sichtbar macht – Geschichten von Schmerz, aber auch von Resilienz und Veränderung. Für uns ist diese Arbeit nicht nur eine akademische Aufgabe – sie ist auch eine persönliche Herzensangelegenheit. Wir hoffen, mit unserer Arbeit Mut zu machen, zu informieren und einen Beitrag zu leisten, der über die reine Theorie hinausgeht.

Mit unserer Arbeit möchten wir ein besseres Verständnis für diese Zusammenhänge schaffen, Vorurteile abbauen und zeigen, wie wichtig Prävention, Aufklärung und frühzeitige Unterstützung sind. Unser Ziel ist es, nicht nur aufzuklären, sondern auch Mut zu machen: Es gibt Wege aus der Sucht, und jede Form von Hilfe kann entscheidend sein, um belastende Erfahrungen zu verarbeiten und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.